Gesamtkonferenz vom 16. April 2018

Die Gesko wurde um 14:15 von Frau Schaetzke eröffnet; nach Genehmigung des Protokolls vom 21. Februar 2018 und der Tagesordnung begann der Bericht der Schulleitung. Weiteres: Anlagen zur Tagesordnung

 

Im 2. Tagespunkt „Bericht und Mitteilung der Schulleitung“ gab Frau Schaetzke die Schülerzahlen der E-Phase zum kommenden Schuljahr 2018/2019 bekannt, es werden so voraussichtlich 21 Schüler_Innen* von der FAG und 12 weitere von anderen Schulen zur Oberstufe hin an unsere Schule wechseln, zugleich verlassen uns 65 Schüler_Innen* zum Schuljahreswechsel.

Des Weiterem belastet eine neue Gesetzeslage bezüglich des Datenschutzes Schulen hessenweit durch Dokumentationsaufwand. Ihr habt diesen schon bemerkt, als ihr einen Elternbrief bezüglich diesen Themas bekommen habt, welcher um euer Einverständnis zur Veröffentlichung von Bilder eurer Person bat.

Der Schulelternbeirat sowie die Schülerschaft haben sich bezüglich der Problematik von ausfallenden und schlicht schlecht vertretenen Unterrichtsstunden beschwert. Die Schulleitung hat dies aufgenommen und appelliert die Lehrkräfte zur Einhaltung des Vertretungskonzeptes an unserer Schule, wonach die ausfallende Lehrkraft, dennoch die Stunde organisieren und planen muss, sodass der Lehrplan eingehalten werden kann. Auch wir bitten euch Vertretungsstunden wie normalen Unterricht wahrzunehmen. Dieses Thema ist brandaktuell und wurde erst vergangene Woche in einer Aktion der Landesschülervertretung-Hessen (LSV) behandelt. Es wurden ausfallende Stunden als Reaktion auf eine Aussage des hessischen Kultusministers Lorz, wonach es in Hessen zu keinem Unterrichtsausfall käme. Die Aktion der LSV errechnete dennoch, dass am Mittwoch, dem 11. April 2018, 16.048 Unterrichtsstunden in Hessen entfallen sind. Wer mehr zu diesem Thema wissen möchte schaut am besten auf der Website der LSV vorbei.

Die Schulleitung fuhr mit dem Thema der „Inklusion“ fort. Inklusion bzw. inklusive Beschulung ist ein Konzept zur besseren Betreuung von Schüler_Innen* mit Behinderungen. Durch den ständigen Austausch und die Zusammenarbeit mit Förderschullehrern von Beratungs- und Förderschulzentren soll inklusive Beschulung ab dem Schuljahr 2019/2020 geboten werden können.

Als nächstes erläuterte Herr Malz erneut die kommenden Schulbekleidung in Form von T-Shirts und Hoodies für alle Schüler_Innen*. Anschließend brachte uns der Bauausschuss auf den neusten Stand. So ist der Trockenbau im 2. OG. des Gebäudes B noch im Gange, dieses soll dennoch ab dem 03. August zum Einzug bereit sein. Damit der Zeitplan eingehalten werden kann, wird ab dem 09. Mai das 1. OG. zum Bau freigegeben.

 

Die folgenden Punkte 3 und 4 der Tagesordnung handelten von der Verteilung des Schuldeputats, wer mehr Informationen hierzu möchte, wird im offiziellen Protokoll dieser GesKo fündig. Ihr findet es wie gewohnt, sobald wir es erhalten, unter „Gesamtkonferenz“ hier auf der Website.

 

Der 5. Punkt der Tagesordnung handelte von den Änderungen im Landesabitur ab dem kommenden Schuljahr 2018/2019. Bedeutende Änderungen im Kerncurriculum sind die nun teils verbindlichen Wahlthemen. Zum Verständnis: In der Q.4 entscheidet euer Lehrer, oftmals zusammen mit euch, welches Thema ihr als nächstes behandeln werdet. Die Wahl dieses Themas ist nicht frei, sondern es muss eines aus dem Kerncurriculum sein, doch da diese Themen Wahlthemen sind, konnten diese bisher nicht in den schriftlichen Abitursprüfungen vorkommen. Nun allerdings wird das Kultusministerium manche Wahlthemen für einen Jahrgang verbindlich festlegen. Ziel ist eine größere Variationsbreite bei den Abiaufgaben.

Eine weitere Änderung im Abiturerlass 2019 betrifft die Auswahl- und Bearbeitungszeit in den Prüfungen. Bisher waren diese getrennt, doch nun wird die 60-minütige Auswahlzeit in die Bearbeitungszeit eingeschlossen, die Bearbeitungszeit beträgt nun 255 Minuten in Grundkursen und 300 Minuten in Leistungskursen. Erfahrungsgemäß klingt dies gut, wenn man sich schnell für einen Vorschlag in der Abiprüfung entschieden hat, kann man sofort mit der Bearbeitung beginnen, wohingegen man bisher in einer 45-minütigen Auswahlzeit nur Stichpunkte notieren durfte, auch wenn man gleich wusste, welchen Vorschlag man bearbeiten möchte.

Zusätzlich werden die Schwerpunkte der Kompetenzen sich ändern, d.h. andere Aufgabentypen werden vorkommen. Im Fach Englisch wird beispielsweiße eine Mediationsaufgabe verpflichtend sein und im Fach Mathematik wird es einen Bearbeitungsteil ohne Taschenrechner geben. Das alles klingt erstmal kompliziert, doch eure Lehrer werden euch auf diese Aufgaben vorbereiten. Mehr Informationen hierzu findet ihr auf der Website des hessischen Kultusministeriums.

 

Die Berufs- und Studienorientierung am GGG war Thema des 6. Tagesordnungspunktes. Die Studierfähigkeit ist Ziel des Abiturs, doch es brechen trotzdem ein Drittel aller Studenten ein Studium ab; gleichzeitig wird die Möglichkeit einer Berufsausbildung auch von Abiturienten immer öfter wahrgenommen. Das GGG versucht deswegen Standards festzulegen, Sozial- und Medien- sowie Selbstkompetenz zu vermitteln und bestimmte Verfahrensweißen festzulegen. In unserem Schulalltag finden sich diese Begrifflichkeiten u.a. als Betriebspraktika wieder. Bewerbungstraining, Studien- und Berufsberatung, Fahrten an Universitäten oder Berufsmessen werden uns auch ermöglicht und sind teilweiße bereits fest im Curriculum verankert. Trotzdem meinen selbst einige Lehrer, dass dies nicht ausreiche und kritisierten den aktuellen Stand der BSO.

Ihr könnt bezüglich diesen Themas jederzeit eure Klassenlehrer bzw. Tutoren ansprechen oder persönlich bei den verantwortlichen Lehrern (Herr Malz, Herr Schulze, Herr Koch) nachfragen, sie helfen euch sicher gerne und kennen die richtigen Anlaufstellen.

 

Zum 7. Punkt der Tagesordnung warf Frau Jakob-Ossinger als Vertreterin der Pädagogischen Ausschusses die Frage: „Was ist das Grimmels“, auf. Der Pädagogische Ausschuss plädiert, dass wir nur mit einem klaren Leitbild unsere Ressourcen optimal verwenden können.

 

Der 8. Punkt der Tagesordnung war wohl der am meisten diskutierte. Herr Koch stellte das Ergebnis aus dem Handyausschuss vor. Diese sieben Punkte wurden einzeln diskutiert und abgestimmt mit dem Ergebnis, dass den Punkten 1 – 4 sowie 6 mit klarer Mehrheit zugestimmt wurde, Punk 5 wurde abgelehnt und die Abstimmung zu Punkt 7 war ambivalent. Die Gesamtkonferenz entscheidet jedoch nicht über die Hausordnung, welche u.a. das erlaubte Verhalten und den Umgang mit elektronischen Medien an unserer Schule bestimmt. Eine Änderung an der Hausordnung kann nur die Schulkonferenz beschließen. In der nächsten Gesamtschülerratssitzung werden wir ebenfalls zu den einzelnen Punkten abstimmen lassen, sodass wir das Meinungsbild der Schülerschaft vertreten können.

 

Im 9. Punkt der Tagesordnung wurde ein neues Konzept bezüglich Nachschreibeterminen in der Mittelstufe vorgestellt und diskutiert. Der erarbeitete Vorschlag von Frau Körner und Frau Diallo würde diese Nachschreibetermine im zwei Wochen Takt in den Freitagnachmittag legen. Vorteilhaft kann dies auch für uns Schüler_Innen* sein, so müssten wir nicht mehr persönlich unseren Fachlehrer / unsere Fachlehrerin fragen, wann wir nachzuschreiben haben. Ein Nachteil ist aber, und dies gilt für alle Nachschreibearbeiten, der mögliche Fall von bis zu vier Klassenarbeiten in einer Woche, d.h. falls zum Zeitpunkt von bspw. die Deutscharbeit krank ist und man sie in der folgenden Woche nachschreiben müsste, allerdings bereits drei andere Arbeiten in der Woche geschrieben werden, wäre dies rechtlich erlaubt. Es kann sogar der Fall eintreffen, dass man an einem einzelnen Tag zwei Arbeiten schreiben muss. Macht euch aber keine Sorgen, in den allermeisten Fällen sind die Lehrer_Innen* kulant und verstehen eure Situation. Ihr solltet außerdem wissen, dass ein Lehrer euch nicht nachschreiben lassen muss, eine Ersatzleistung bspw. in Form einer Präsentation kann auch möglich sein. Das vorgestellte Konzept wurde nach Abstimmung zur weiteren Ausarbeitung freigegeben.

 

Zum 10. Tagesordnungspunktes waren wir an der Reihe. Wir stellten das Konzept „Schule ohne Rassismus – mit Courage“ vor. Eine Mehrheit der Lehrer stimmten für das Konzept und einige erklärten sich sogar dazu bereit uns bei dieser Aufgabe zu helfen. So können wir weitere Schritte unternehmen, um auch unsere Schule offiziell zu einer Schule ohne Rassismus zu machen.

 

Der 11. Punkt der Tagesordnung stellte ein neues Konzept zur Müllentsorgung vor. Im Moment trennen wir Schüler_Innen unseren Müll nicht sauber genug. Dies liegt unseres Erachtens nach auch an der Ausführung des Reinigungspersonals, dieses wurde oft beobachtet, wie es die verschiedenen Müllsorten bei der Entsorgung nicht trennte. Die Schulleitung wird das Reinigungspersonal hierüber belehren. Wir als Schülerschaft können uns nichtsdestotrotz besser verhalten. So wurden Pizzakartons im Papiermüll bemängelt, obwohl es eigens hierfür aufgestellte Mülltonnen gibt. Wir bitten euch die dafür vorgesehenen Entsorgungsstellen zu nutzen.

Das Vorgestellte Konzept rückt die Müllentsorgung noch weiter in unseren Verantwortungsbereich. Es sieht die Abschaffung des Papiermülleimers vor und die Anschaffung von größeren Pappkartons für den Papiermüll. Diese werden dann, sobald sie voll sind, von den Schüler_Innen* selbst entleert. Der Vorschlag wurde zur weiteren Bearbeitung freigegeben.

 

Der 12. und letzte Punkt der Tagesordnung „Verschiedenes“ umfasste lediglich zwei relevante Themen. Nach der Frage, ob die Schule einen Sozialpädagogen Einstellen werde, wurde geantwortet, dass dies „zunehmend in den Blick genommen“ wird. In der zweiten Frage ging es um Werbung von Firmen in unserer Schule. Zu Beginn dieses Schuljahres wurden uns Blöcke mit dem Grimmels-Logo zur Verfügung gestellt, diese Blöcke stammen von der Firma Engelbert Strauß und wurden uns gespendet. Im hintersten Teil des Blockes findet sich allerdings Werbung für die Firma, dies dürfte nicht sein! Die Firma Engelbert Strauß entschuldigte sich diesbezüglich bei der Schulleitung, diese wiederum entschied sich trotzdem die Blöcke an die Schülerschaft weiter zu geben, da sie bereits produziert waren und uns zugutekamen.

 

 

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